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Das beliebteste Florenz mit dem letzten Meisterwerk und dem Grab von Michelangelo

Dauer: 3 Stunden

Preis für bis 5 Personen: 260 Euro

Buchen Sie jetzt mit 10% Ermäßigung: 230 Euro Hauptsehenswürdigkeiten: Kathedrale Santa Maria del Fiore, Pietà von Michelangelo und Magdalena von Donatello im Dommuseum, das Baptisterium, die Piazza della Signoria und der Palazzo Vecchio, der Palazzo Davanzati, Orsanmichele, Ponte Vecchio, die Kirche Santa Croce

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Mit dieser Führung laden wir Sie ein, die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken. Wir wollen Ihnen aber auch das weniger bekannte Museo dell’Opera del Duomo, das Dommuseum, zeigen, welches einige der bedeutendsten Meisterwerke der Kunst beherbergt, die zum Glück noch nicht auf den Routen des Massentourismus liegen. Außer, dass wir alle besuchten Sehenswürdigkeiten und Kunstwerke in den richtigen historischen und künstlerischen Kontext setzen, ihre Reichtümer und Bedeutungen verstehen lernen, entdecken wir auch die ungewöhnlichsten und faszinierendsten Aspekte. Der erste Teil wird den Meisterwerken von Donatello und Michelangelo und der Umgebung des Doms gewidmet sein. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den Palazzi, den Straßen und Plätzen, auf denen wir für ein Eis eine Pause einlegen werden.

Die Pietà von Michelangelo und die Magdalena von Donatello

 Das Thema der Pietà, der Betrachtung des Todes am Leib von Christi, schutzlos in den Armen der Madonna gelegen, begleitete das Leben und den Tod von Michelangelo. Nachdem er seine erste wunderschöne Pietà schuf, die heute in der Basilica von San Pietro ausgestellt ist und die ihn mit nur 24 Jahren berühmt machte, kehrte er nach etwa 50 Jahren zurück, um eine neue, dramatischere zu schaffen, mit der Absicht, sie als Denkmal für sein eigenes Grab zu verwenden. Die Dinge entwickelten sich leider nicht wie geplant und Michelangelo hatte nur Zeit, eine letzte Pietà (die Rondanini) zu skizzieren, an der er mit noch fast 90 Jahren, als ihn der Tod ereilte, arbeitete. Das Werk, das uns erwartet, ist von außergewöhnlicher Spiritualität und Kunst, von Schmerz und Widerstand, die die letzten Arbeitsjahre dieses gequälten und scheuen Genies ausfüllten. Der Leichnam Christi fällt fast senkrecht von oben herab als ob er so eben erst vom Kreuz genommen wurde. In den Armen von Nicodemus, der Madonna und der Magdalena, die ihn aufrecht halten, öffnet sich seine Figur und sie bietet sich an, sie krümmt sich. Bei seinem Sterben zeichnet und bestätigt der ausgemergelte Körper Christi seine Zentralität in der Welt und sein Hängenbleiben drückt fast einen Widerstand, ein Versprechen, vielleicht an die Ewigkeit aus. Der alte Nicodemus, gebeugt von der Last der Zeit und vom Leib Christi,hat das Gesicht von Michelangelo, tief und undurchdringlich unter der weiten Kopfbedeckung, die den Hals, die Stirn, die Haare und teilweise den Bart verbirgt. Die Madonna stützt den Arm und die Schultern ihres Sohnes. Sie ist nicht mehr die Schönheit wie vor 50 Jahren; der Marmor, der das Gesicht zeichnet, zeigt Gram und Schmerz. Er ist noch nicht poliert und dem Licht gegenüber transparent. Hingegen ist Christi von unsterblicher Schönheit gezeichnet. Aber in der unvermeidlichen Fallbewegung, konvergieren die Körper Christi und der Madonna, sie bilden einen Kreis und verlieren sich in der erhabenen Berührung an die Erinnerung einer unauflöslichen Umarmung. Dies ist sicherlich –ohne Übertreibung- ein sehr berührendes Meisterwerk.

 Die zu vertiefenden Themen sind zahlreiche und zwischen all diesen steht der achtzigjährige Meister, der nun seit geraumer Zeit in Rom lebt. In einem Wutanfall warf er sich gegen seine eigene Statue warf und brach ihr ein Knie und einen Arm. Es handelte sich aber nicht um Demenz, sondern um die schrecklichen Wolken der Inquisition, die sich nach der Wahl Papst Pauls IV. (Carafa) über Rom ausbreiteten. Die Inquisition war einige Jahre später auch verantwortlich für die unerwünschten Verhüllungen der Fresken in der Sixtinischen Kapelle, aber auch um sein eigenes Leben musste Michelangelo fürchten.

Das Museo dell’Opera di Santa Maria del Fiore enthält jedoch auch andere Meisterwerke, darunter den wunderschönen Propheten Habakuk (etwa 1423) von Donatello – von den Florentinern liebevoll Zuccone getauft, abgeleitet vom volkstümliche Begriff Kürbis für einen Kopf ohne Haare. Es handelt sich um eine äußerst würdevolle Figur von innerer Kraft, die nicht zurückweicht und, wie in den biblischen Texten, Gott über das Böse in der Welt und über die Motive seines Triumphes befragt. Sein Gesicht, gezeichnet von Narben und dem Leiden, schaut uns unerschütterlich und durchdringend mit riesigen Augen an und ist von einer bedrohlichen Drapierung verhüllt.

Die Magdalena, auch sie von Donatello (etwa 1455), eine Holzstatue in Lebensgröße, ist ein anderes Werk, welches das Herz berührt und den Geist durch seine intensive Ausdruckskraft anspricht. Die Magdalena, die wir treffen, hat nichts mehr von der Schönheit, mit der sie einst Geschäfte machte. Die Brüste sind flach, das Fleisch trocken, die ungekämmten Haare verknotet und schwer wie Wolle, die ohne jegliche Sensualität um sie herumhängen, um sich schließlich mit dem Ziegenfell, was sie trägt, zu vereinen. Der Schmerz, der durch sie geht ist enorm und unumstößlich, er gräbt sich in den Körper und in die Seele; die zusammengefalteten und -wie Wurzeln- knorrigen Hände scheinen wie eine Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Nach dieser Reise, die entwickelt wurde, um der Kunst von Donatello und Michelangelo und der italienischen Renaissance näher zu kommen, werden wir in die Orte der Stadt abtauchen, wo sie beide lebten.

Der Dom von Santa Maria del Fiore

 Wir beginnen am Dom, dem ältesten Herzen der Stadt. Die verschiedenen Bauphasen des neuen Doms von Santa Maria del Fiore, der die ältere Kirche von Santa Reparata ersetzt und von der sich in den Fundamenten frühchristliche Mosaike aus dem 4. und 5. Jh., die wir besichtigen werden, erhalten haben, die finanzielle Unterstützung der verschiedenen Zünfte, aber vor allem die Zunft der Wollhändler und der Wettbewerb mit der verfeindeten Stadt von Siena werden die Themen unserer Tour sein.

 Besonders das große Unterfangen der Kuppel von etwa 43m Durchmesser, die für gut 125 Jahre unvollendet blieb, bringt uns zu einem der größten Abenteuer der italienischen Renaissance.

 Die Arbeiten begannen im August des Jahres 1420 und wurden nur dank der technischen Fähigkeiten, der Schaffung echter mechanischer Apparate und der genialen architektonischen Eingebung Brunelleschis, der einen Meilenstein in der Architekturgeschichte setzte, in dem er auf die Kuppeln ähnlichen Ausmaßes verwies, wie die vom Pantheon (2. Jh. n. Chr.), die auf die Zeit des antiken Roms zurückgingen, vollendet.

Die Tür des Baptisteriums

 Das andere Werk, was uns in das Klima der Renaissance zurückbringt, ist der im Jahr 1401 von der Kaufleutezunft, einer der mächtigsten Zünfte, einberufene Wettbewerb, zur Realisierung der Dekorationen des neuen Nordtors der Taufkapelle, an dem der Goldschmied Ghiberti und Brunelleschi selbst teilnahmen. Als Brunelleschi von seiner Niederlage erfuhr, unternahm er mit seinem Freund Donatello eine Reise nach Rom, um sich dem Studium der großen Architekturen und den römischen Skulpturen zu widmen, ganz in Tradition einer weit verbreiteten Passion der Schriftsteller und Künstler der Renaissance. Wir werden die tiefgehend Gründe für den Vorzug Ghibertis, die Schönheit seiner Werke, die Entwicklung seiner Kunst mit der Zuspitzung des Volumens, der Dreidimensionalität und der Perspektive in den geschnitzten biblischen Episoden, vor allem in dem letzten, im Jahr 1425 in Auftrag gegebenen Tor, wo die gotische Kunst des späten Mittelalters inzwischen überholt ist, besprechen.Überraschend war die Übernahme der Technik des stiacciato, die vonDonatello entwickelt wurde und darin besteht, die in Entfernung stehenden Personen, eben nur anzudeuten. Eine Technik, die in der Folgezeit von Michelangelo in der Malerei für die Sixtinische Kapelle ausgeweitet wurde.

Nach einer Pause mit einem köstlichen traditionellen Eis in einer der romantischen Straßen der Gegend, machen wir mit unserer Stadtführung weiter.

Orsanmichele und Palazzo Davanzati

 Die verschiedenen und charakteristischen Märkte, die im alltäglichen Florenz überleben, sind nur Erinnerungen –bezeugt in den Straßennamen wie Via DeiCalzaiuoli, die Straße der Hersteller von Strumpfwaren, den typischen Maschenhosen, die zu jener Zeit in Mode waren- an den Eifer der Kaufleute, die Florenz besonders ab dem 14. Jahrhundert zum Leben erweckten. Das Florenz der Kaufleute mit den sieben großen Zünften- darunter die der Wollhändler, der Seidenhändler, der Pelzhändler, der Ärzte, der Gewürzhändler, der Richter und der Notare–, die Interessen der Unternehmer und die der unterstützenden Fachkräfte und die dominierende Rolle dieser Klassen werden wir während der Erforschung der wunderschönen Architektur desOrsanmichele vertieften. Die Errichtung des Gebäudes, was heute eine Kirche ist, in Vergangenheit aber auch Bogengang für den Markt und den Getreidespeicher war, ging auf Kosten der wichtigsten Zünfte der Stadt, um das soziale Ansehen der Zünfte weit über die Grenzen Florenz’ hinaus zu tragen. Die Statuen für die Außenfassade wurden von großen Künstlern geschaffen, unter ihnen Donatello mit seinem wunderbaren San Giorgio,.

 Der Palazzo Davanzati hingegen befindet sich gegenüber der Turmhäuser, die beispielhaft für die mittelalterliche Architektur sind. Der Palazzo präsentiert uns eine neue Typologie, mit Räumen und architektonischen Elementen, die rationaler organisiert sind und auf das neue Bedürfnis nach Licht und Platz eingehen. Das Erdgeschoss war für die kommerziellen Aktivitäten gedacht, die oberen Wohngeschosse und der große Säulengang des letzten Geschosses, mit dem Familienwappen auf dem Eingangsportal, führen uns ins Privatleben der großen Kaufleutefamilien des Florenz der Renaissance.

Piazza und Palazzo della Signoria

 Es ist das republikanische Herz der Stadt, welches sich in den Jahren als Symbol der städtischen Demokratie hervortat, das politische Zentrum der Stadt, welches sich vom religiösen unterschied. Wir kümmern uns vor allem um die imposanten Bauarbeiten des Palazzo della Signoria und den verschiedenen Gerichten mit den Prioren an der Spitze, die dort residierten. Daher war die Anwendung des Stils einer mittelalterlichen Verteidigungsfestung nötig, von wo aus diese Ämter gegen mögliche Gefahren im Fall von Revolten oder Hungersnöten geschützt waren. Die Loggia der Lanzi stellt einen neuen Schritt in der Renaissanceskulptur mit dem wunderschönen David vonBenvenuto Cellini, einem engen Freund von Michelangel und dem turbulenten Raub der Sabinerinnen von Giambologna dar. Auf dem Platz entfalten sich die unruhigen Phasen und die letzte Hexenverbrennung des Lebens von Bruder Savonarola im Jahr 1498, der zu seiner Zeit die Unruhen und die Konflikte in den neuen Bräuchen und der christlichen Moral sah. Gegen Mitte des 16. Jahrhunderts, für die weitere Ausbreitung der politischen Herrschaft über Florenz, siedelte die Familie Medici in den Palazzo della Signoria um und ließ zahlreiche Räume neu dekorieren.

Basilica di Santa Croce

 Die Piazza Santa Croce ist traditionell ein Platz der volkstümlichen Feste. Schon lange bevor die Florentiner diesen Platz geschaffen hatten, versammelten sie sich hier für die verschiedenen Turniere und um die Predigten der Franziskaner bei einer Kapelle zu Ehren der Santa Croce zu hören. Wir werden die Umstände, die zum Bau der Basilika geführt haben untersuchen, beginnend am Ende des 13. Jahrhunderts mit einem Projekt von Arnolfo di Cambio und dem neuen Konzept von Größe und Horizontalität der Räume, das die Kirche charakterisiert, die neue Helligkeit, Weite und Leichtigkeit des Gesamten gegen die Vertikalität und die typische Schwere der Kirchen des gotischen Stils, die zu dieser Zeit verbreitet waren. Aber wir werden auch in der Lage sein, die Kunst Giottos in den Geschichten des Heiligen Franziskus, das hölzerne Kruzifix von Donatello, den angrenzenden Kreuzgang und die Pazzi- Kapelle, einem architektonischem Juwel auf einem zentralen Grundriss aus der frühen Renaissance von Brunelleschi mit einem Spiel aus harmonischen Proportionen aus einigen wenigen strukturellen Elementen mit einem erhabenen Gefühl von Einfachheit und Perfektion, zu verstehen und zu bewundern. Schließlich enthält die Basilika auch zahlreiche Gräber berühmter Personen, unter ihnen das von Dante, Niccolò Machiavelli und vor allem das von Michelangelo, dessen Körper nach seinem Tod in Rom von den Florentinern entwendet und hier vom Volk bewacht und begraben wurde.

Ponte Vecchio

 Nachdem im Jahr 1345 eine schrecklichen Überschwemmung die vorherige Brücke aus dem 12. Jahrhundert zerstörte hatte, bringt uns die rekonstruierten Brücke wieder auf das zentrale Thema des Florenz der Kaufleute zurück. Für Jahrhunderte waren hier die Läden der Fischverkäufer, der Metzger und der Kürschner, die erst Ende des 16. Jahrhunderts durch würdevollere und weniger stinkende Goldschmieden und Juweliere ersetzt wurden. Aber an diesem Punkt ist es besser, sich vom langsamen Lauf des Flusses und seiner Erinnerungen treiben zu lassen, um die Emotionen der vollendeten Reise mit dem Geiste und dem Herzen in der Kultur und in der Kunst des magischen Florenz’ auszukosten.

Durch die Ewigkeit- Führungen: jenseits der Zeit, viel mehr als nur eine Besichtigungstour – seit 1999 - Tel. +39.06.7009336; +39.347.3711546

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