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Essenz von Florenz: ein Tag in derGeschichte, in derKunstund im täglichen Leben von Florenz

Dauer: 7 Stunden (plus Mittagspause)

Preis für bis 5 Personen:460 Euro

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Die Dauer der Tour schließt die Mittagspause in einem traditionellen Restaurant von etwa 45 Minuten nicht mit ein.

Hauptsehenswürdigkeiten: GalleriadegliUffizi (Die Uffizien), Kathedrale Santa Maria del Fiore, Baptisterium, Palazzo della Signoria, David von Michelangelo und Galleriadell’Accademia, Palazzo Davanzati, Orsanmichele, OspedaledegliInnocenti (Hospital der Unschuldigen), Basilika San Lorenzo, Basilika Santa Croce, Ponte Vecchio

Mit dieser Stadtführung bieten wir Ihnen eine fantastische Reise vom Spätmittelalter in die Renaissance an. Wir werden die gesamte Altstadt von Florenz entdecken und die großen politischen, soziale und ökonomischen Veränderungen, die dazu beigetragen haben, dass diese einzigartige Periode der Geschichte und der Kunst, die durch zahlreiche technische Erfindungen, kulturellen Erneuerungen und vor allem der neuen Zentralität des Menschen und seine Ressource geprägt ist, zurückverfolgen.

Der Aufstieg des Bürgertums vom 13. Jahrhundert an, die Entwicklung und Ausbreitung des Handels über das gesamte Europa mit der Gründung der Bank- und Finanzaktivitäten in ganz Europa, die Gründung von Kooperationen, genannt Zünfte, die entstanden sind, um die Interessen der einzelnen Berufsgruppen zu schützen, der schnelle Wechsel der republikanischen Regierungsformen, mit denen man sich die Macht sicherte und vor allem die Errichtung neuer großer privater und öffentlicher Paläste, die vom sozialen und politischem Prestige zeugen, werden wir ausführlich behandeln. Die äußerst weite Verbreitung von Stoffen, Wolle, Leder, Juwelen, Messer, Zucker und Seife zusammen mit neuen Produkten wie Spiegel, Bücher und Uhren brachten bedeutende Veränderungen ins täglichen Leben der Einwohner Florenz’ oder zumindest in den Alltag der Kaufleute, Unternehmer, Freiberufler wie auch natürlichen der Adligen mit sich. Die großen zivilen und humanen Ideale, die die Florentiner Renaissance belebten, die Saison des Humanismus mit seinem philosophischen Studieneifer und der Wiederentdeckung der antiken Kunst und Kultur führten zu einer Konzentration an Künstlern und Kunst ohne Gleichen in der menschlichen Geschichte.

Das Ospedale degli Innocenti

 Das Hospital der Unschuldigen an der Piazza della Santissima Annunziata ist der erste Ausdruck der architektonischen Prinzipien Brunelleschis und das erste Mal, dass ein komplettes Renaissance-Werk mit einem symmetrischen Grundriss, der auf den mathematischen Prinzipien der Proportionalität der Teile und auf der Anwendung der mathematischen Prinzipien zur architektonischen Planung basiert, verwirklicht wurde. Es wurde zwischen den Jahren 1419 und 1424 auf Kosten der Seidenhändler- und der Goldschmiedezunft erbaut. Das OspedaledegliInnocenti war das erste Waisenhaus der Welt und ist nicht zufällig in einer Zeit entstanden, in der die Kirche und die zivile Gesellschaft das Phänomen der damals weit verbreiteten Kindestötung einzudämmen versuchte, weil Kinder, die außerhalb von Ehen geboren wurde als Ergebnis von Sünden angesehen wurden. So sahen sich die Frauen aus Gründen der Armut oder aus Angst, gezwungen, diese Kinder direkt nach der Geburt zu ersticken. Der berühmte Drehzylinder, der Innen und Außen miteinander verband, erlaubt es, diesen armen Frauen, die unerwünschten Neugeborenen der Pflege des Hospitals und der Wohltätigkeit der neuen Reichen der Stadt zu überlassen. Der wunderschöne Säulengang, wurde durch den Einsatz eines Bogens (rund) anstelle des für die gotische Kunst typischen Spitzbogens und die schlichte Eleganz des Komplexes, ein beispielgebendes Modell, welches sich in Europa stark verbreitete.

Basilika San Lorenzo

 Die Basilika Lorenzo, historisch der Sitz der Dominikaner, ist in einem suggestiven Gebiet zwischen vielen Märkten gelegen. Es ist der Ort par Exzellenz der Architektur von Brunelleschi, der den Auftrag zu diesen Arbeiten von Cosimo de’Medici, genannt „Il Vecchio“ im Jahr 1419 erhalten hat. Das Verlassen der traditionellen Raumaufteilung zu Gunsten einer neuen Harmonie der Kirchenschiffe und des inneren Volumens, basierend auf mathematischen Prinzipien, das exemplarische architektonische Juwel der SagrestiaVecchia, in welcher der Zentralgrundriss angewendet wurde und die SagrestiaNuova von Michelangelo mit ihren wunderschönen Skulpturen, die die Gräber von Lorenzo Il Magnifico und seinem Bruder Giuliano schmücken- Cosimo Il Vecchio war ihr Großvater – lassen uns wichtige Momente der Geschichte der Medici-Familie wieder erleben, von Lorenzo Il Magnifico, von Michelangelo und von Brunelleschi.

Galleria dell’Accademia

 Von hier aus erreichen wir die Accademia delle Belle Arti, die Akademie der Schönen Künste, die einige glanzvollen Skulpturen von Michelangelo aufbewahrt, die auf verschiedene Perioden und kreative Phasen des Lebens des großen Meisters in Florenz zurückgehen. David, der junge mythologische Held, im Begriff seine Steinschleuder zu gebrauchen, mit deren Schlag er den Riesen Goliath tötet, hat die Kraft der Schönheit, der Verschmitztheit und einen Blick, der ins Weite geht. Er ist ein Meisterwerk, unübertroffen in seinem harmonischen Gleichgewicht und seiner Schönheit, die nur ein Mensch, der von der göttlichen Gnade erleuchtet wurde, verstehen konnte. So ein Mann wie Michelangelo, zerrissen von der Gnade in den Stunden der Qualen, deren Zeugen nur die unfertigen Statuen der “Prigioni” waren. Es handelt sich um unheimliche und sehr moderne Werke, die unter anderem Inspirationsquelle für Rodin waren.

Kathedrale Santa Maria del Fiore

 Weiter geht es zur Piazza Duomo mit dem glanzvollen Baptisterium, rekonstruiert auf einem achteckigen Grundriss des 12. Jahrhunderts, seinen wunderschönen Mosaiken und den gefeierten Türen von Ghiberti, dem großen Goldschmied, dessen Meisterwerke uns in die großen Revolutionen der Kunst, die diese Zeit charakterisierten führen. Den Auftrag bekam Ghiberti erst nach einem leidenschaftlichen Wettbewerb, an welchem auch der großartige Donatello teilnahm. Dieser wurde jedoch möglicherweise aufgrund der zu innovativen Modelle, die er bei der Ausschreibung präsentierte, ausgeschlossen. Wir werden also die prachtvolle Architektur des Domes und die der Kuppel bewundern und verstehen lernen. Die Kuppel blieb für gut 125 Jahre unvollendet bis Brunelleschi mit seinem Genie und seinen gewagten Techniken die größte Kuppel, die seit den Zeiten des Pantheons errichtet wurde, vollendete. Wir befinden uns im goldene Zeitalter der Stadt, in der Zeit, in der die Banken, die Stoffe und die Florentinischen Zünfte die berühmtesten Europas waren.

Nach einem guten Mittagessen in einem Restaurant der Gegend mit einem guten Glas Wein und Spezialitäten aus der Toskana, machen wir mit unserer Stadtführung weiter.

Orsanmichele und Palazzo Davanzati

 Die verschiedenen und charakteristischen Märkte, die im bis ins heutige Florenz überlebt haben, sind nur Erinnerungen an den Eifer des Handels, der Florenz besonders ab dem 14. Jahrhundert zum Leben erweckte. Das Florenz der Kaufleute mit den sieben großen Zünften- darunter die der Wollhändler, der Seidenhändler, der Pelzhändler, der Ärzte, der Gewürzhändler, der Richter und der Notare–, die Interessen der Unternehmer und die der Fachkräfte, die jene verteidigten und die dominierende Rolle dieser Klassen werden wir während der Erforschung der wunderschönen Architektur des Orsanmichele vertieften. Die Errichtung des Gebäudes, das heute eine Kirche ist, in Vergangenheit aber auch als Bogengang für den Markt und den Getreidespeicher diente, sah auch die Errichtung von Statuen für die Außenfassade vor. Die Kosten für die Statuenübernahmen die wichtigsten Zünfte der Stadt, um das soziale Ansehen der Zünfte weit über die Grenzen Florenz’ hinaus zu tragen. Diese Statuen wurden von großen Künstlern geschaffen, unter ihnen Donatello mit seinem wunderbaren San Giorgio.

 Der Palazzo Davanzati hingegen befindet sich gegenüber der Turmhäuser, die beispielhaft für die mittelalterliche Architektur sind. Der Palazzo präsentiert uns eine neue Typologie, mit Räumen und architektonischen Elementen, die rationaler organisiert sind und auf das neue Bedürfnis nach Licht und Platz eingehen. Das Erdgeschoss war für die kommerziellen Aktivitäten gedacht, die oberen Wohngeschosse und der große Säulengang des letzten Geschosses, mit dem Familienwappen auf dem Eingangsportal, führen uns ins Privatleben der großen Kaufleutefamilien des Florenz’ der Renaissance.

Palazzo della Signoria

 Wenn wir die luxuriöse Via deiCalzaiuoli entlanglaufen, die wie viele andere Strassen der Umgebung, die Erinnerung an –wie in diesem Fall Strumpfwaren, den typischen Maschenhosen, die im 15. Jahrhundert in Mode waren, trägt- kommen wir zur Piazza della Signoria, dem politischen Herzen der Stadt der Renaissance. Die politischen Dynamiken ab dem 13. Jahrhundert, die Durchsetzung der republikanischen Einrichtungen, die von den Kaufleuten als bürgerliche autonome Rechtsform geführt wurden im Vergleich zum Reich und zur Kirche, die Errichtung des Palazzo della Signoria als Sitz der Priore, der hohen Magistrate der Regierung, das lnfiltrieren und das Vorherrschen in diesen Einrichtungen der Familie der Medici, großer Förderer der Kunst wie auch andere große Kaufmannsfamilien der Epoche, werden Thema dieser Analysen sein. Auf der Piazza wurden die leidenschaftlichen Predigten des Girolamo Savonarola, strenger Geißler der Moral und scharfer Interpret der Unruhen der Personen und der großen Veränderungen der Zeit, abgehalten. Er selbst fand auf dieser Piazza im Jahr 1498 auf dem Scheiterhaufen den Tod.

Galleria degli Uffizi

 Nun ist es an der Zeit die GalleriadegliUffizi, die Uffizien und die zahlreichen Künstler, die zum Ruhm der Stadt beitrugen, zu besuchen. Die Meisterwerke von Giotto, Filippo Lippi, Sandro Botticelli, Leonardo da Vinci, Raffaello, Michelangelo und Caravaggio schenken uns Ideen, Emotionen und unsterbliche Geschichten. So unternehmen wir eine große Reise in die Veränderungen, die die Künstler und Menschen der Renaissance dazu brachten, Gott und sich selbst auf eine neue Weise zu betrachten, den Menschen, seinen Gesten, Ausdrücken und menschlichen und göttlichen Taten, eine Relevanz zu verleihen. In diesen Gemälden erfüllt sich der Verlauf der Humanisierung Christi und der Jungfrau Maria und ihrer Taten, die sich nicht mehr in einem abstrakten und überirdischen, typisch mittelalterlichen Raum befinden, sondern in einem realen und dreidimensionalen. So, während in den Darstellungen der Kunst das Jesuskind zärtlich die Mutter Maria umarmt, erobert eine gesamte Gesellschaft moderne Werte und Gewohnheiten. Das Verständnis und die Wertschätzung der Kunst und ihrer Sprache sind die Ziele unseres Besuch in den Uffizien.

Basilika Santa Croce

 Die Piazza Santa Croce ist traditionell ein Platz der volkstümlichen Feste. Schon lange bevor die Florentiner diesen Platz geschaffen hatten, versammelten sie sich hier für die verschiedenen Turniere und um die Predigten der Franziskaner bei einer Kapelle zu Ehren der Santa Croce zu hören. Wir werden die Umstände, die zum Bau der Basilika geführt haben untersuchen, beginnend am Ende des 13. Jahrhunderts mit einem Projekt von Arnolfo di Cambio und dem neuen Konzept von Größe und Horizontalität der Räume, das die Kirche charakterisiert, die neue Helligkeit, Weite und die Reduzierung der Schwere des Gesamten gegen die Vertikalität und die typische Schwere der Kirchen des gotischen Stils, die zu dieser Zeit verbreitet waren. Aber wir werden auch in der Lage sein, die Kunst Giottos in den Geschichten des Heiligen Franziskus, das hölzerne Kruzifix von Donatello, den angrenzenden Kreuzgang und die Pazzi- Kapelle, einem architektonischem Juwel auf einem zentralen Grundriss aus der frühen Renaissance von Brunelleschi zu verstehen und zu bewundern. Die Kapelle besteht aus Spiel harmonischer Proportionen aus einigen wenigen strukturellen Elementen mit einem erhabenen Gefühl von Einfachheit und Perfektion. Schließlich enthält die Basilika auch zahlreiche Gräber berühmter Personen, unter ihnen das von Dante, Niccolò Machiavelli und vor allem das von Michelangelo, dessen Körper nach seinem Tod in Rom von den Florentinern entwendet und hier vom Volk bewacht und begraben wurde.

Ponte Vecchio

 Nachdem im Jahr 1345 eine schrecklichen Überschwemmung die vorherige Brücke aus dem 12. Jahrhundert zerstörte hatte, bringt uns die rekonstruierten Brücke wieder auf das zentrale Thema des Florenz’ der Kaufleute zurück. Für Jahrhunderte waren hier die Läden der Fischverkäufer, der Metzger und der Kürschner, die erst Ende des 16. Jahrhunderts durch würdevollere und weniger stinkende Goldschmieden und Juweliere ersetzt wurden. Aber an diesem Punkt ist es besser, sich vom langsamen Lauf des Flusses und seiner Erinnerungen treiben zu lassen, um die Emotionen der vollendeten Reise mit dem Geiste und dem Herzen in der Kultur und in der Kunst des magischen Florenz’ auszukosten.

Durch die Ewigkeit- Führungen: jenseits der Zeit, viel mehr als nur eine Besichtigungstour – seit 1999 - Tel. +39.06.7009336; +39.347.3711546

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