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Das geheime Rom: die verborgenen Schätze Roms

Dauer: 3 Stunden

Preis für bis 5 Personen: 255 Euro

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Zahlreich sind die Schätze Roms, doch viele leider ...

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Wir schlagen Ihnen vier Möglichkeiten vor, um Rom...

Highlights: Die Basilika Santa Maria degli Angeli, Sonnenuhr, fantastische Fresken aus dem 1. Jh. v.Chr., überraschende Mosaiken, prächtige Statuen, der Diskuswerfer, der Faustkämpfer, Münz- und Schmucksammlungen, die Kindermumie, Santa Prassede, die byzantinische Kapelle von San Zenone, San Pietro in Vincoli, der Moses von Michelangelo.

Überblick: Zahlreich sind die Schätze Roms, doch viele leider werden selbst von den aufmerksamsten Besuchern vernachlässigt. Daher haben wir eine Tour erstellt, die einige dieser Orte umfasst, die Sie immer neu überraschen werden, und die Sie, sollten jene bald berühmt werden, bereits in aller Ruhe betrachten konnten. Wir beginnen in der Basilika Santa Maria degli Angeli, dem Ort, der das Herz der römischen Thermenanlagen gegen Ende des 3. Jh. n.Chr. bildete, im Mittelalter keine Beachtung fand und erst in der zweiten Hälfte des 16. Jh., dank des Visionärs Michelangelo, endlich eine neue Gestalt annehmen durfte. Die gewaltigen antiken Säulen, die noch heute die Basilika tragen, versetzen uns sofort in die kolossale Architektur des Roms der Kaiser zurück, und bezeugen die Pracht, die die Thermen bereits mit Kaiser Trajan annahmen. Komplexe und gut durchdachte Bauwerke mit weiten Sälen verschiedener Temperatur, Schwimmbecken, Saunen, interne Gärten, Fitnessräume und Bibliotheken, um die herum sich ein sehr intensives Sozialleben abspielte.

Jahrhunderte später, im Mittelalter, wurde die Stadt immer kleiner und ähnelte immer weniger dem Rom der Kaiser, weite Gebiete wurden einfach verlassen, darunter die Thermen; dennoch, einiges überlebte. Es waren die Menschen der Renaissance, welche, motiviert von einem neuen Vertrauen in die menschlichen Vorzüge, nun Basiliken über antiken heidnischen Orten entwarfen. Die inzwischen nicht mehr geächtete Vergangenheit kehrte zurück um die Gegenwart zu beflügeln. In der Basilika findet sich neben großartigen Engelsstatuen auch eine gigantische Sonnenuhr, in Auftrag gegeben 1702 von Clemens XI, um die Exaktheit des gregorianischen Kalenders neu zu bestätigen und Ostern präzise zu bestimmen.

Im Museo Nazionale di Palazzo Massimo werden wir unzählige zeitlose Meisterwerke bewundern können. Die Marmorstatue des Kaisers Augustus mit verhülltem Haupt und in Kleidung des Pontifex Maximus; die wunderschöne Statute des Fürsten, datierbar auf die Mitte des 2. Jh. v.Chr.; die erhabene Bronzefigur des Faustkämpfers mit dem sprechenden und leidenden Gesichtsausdruck, Boxhandschuhen und Schlagmalen am Körper; der marmorne schlafende Hermaphrodit, ein schöner Jüngling, ausgestreckt auf einem Mantel, von der einen Seite dem Anschein nach eine Frau, mit kurvigen Formen der Hüften, um sich doch von der anderen Seite als Mann zu erweisen, womit das illusorische Spiel bis ans Extrem geführt wird; der Diskuswerfer Lancellotti, Marmorkopie des 2.Jh. v.Chr. des Originals von Myron aus dem 5. Jh. v.Chr., welchen man in allen Büchern der Kunstgeschichte findet, ist die perfekte Darstellung der verblüffenden Fähigkeiten des menschlichen Körpers: in Spannung, gebeugt zu einer Position von außerordentlicher Schönheit, ist der Körper des Athleten in dem Moment eingefangen, in dem er sich anschickt, sein kraftvolles Potential in den Wurf hinein zu entlassen.

Im Museum befinden sich außerdem Fresken, die zu den schönsten des antiken Rom zählen: diejenigen aus der Villa von Prima Porta der Livia, Ehefrau des Kaisers Augustus, schmückten die vier Wände eines großen unterirdischen Saals. Sie stellen fantastische und anmutige Gärten dar, paradiesische Orte, wo ein magisches Licht die prächtigen Vögel im Flug streichelt und ganzjährig reiche Früchte in die Zitronen-, und Granatapfelbäume, Palmen, Reben sowie in den Lorbeer zaubert. Bäume, die nie am selben Ort wachsen und erst recht nicht gemeinsam blühen würden, feiern hier zusammen Feste unter einem klaren blauen Himmel. Dies ist nämlich das Goldene Zeitalter der Herrschaft des Augustus, Zeitalter des wiedergefundenen Friedens, der Eintracht und der dauerhaften Glückseligkeit. Nicht weniger überraschend sind die Fresken der Villa della Farnesina am Tiberufer, die einem Verwandten oder Freund des Kaisers Augustus gehörte. Szenen von Seeschlachten im Korridor und fein abgestimmte Kompositionen voller Farbe und Fantasie für die Alkoven des Schlafzimmers.

Ebenso glanzvoll sind die Sammlungen von Münzen ab der republikanischen Zeit und der Schmuckstücke verschiedener Epochen. Der Aufmerksamkeit wert ist auch die sehr seltene Mumie eines achtjährigen Mädchens aus dem 2. Jh. v.Chr., die nur wenig außerhalb der Peripherie Roms gefunden wurde und nun im Untergeschoss zu sehen ist. Zum Zeitpunkt der Ausgrabung trug das Mädchen noch seine Halskette, die Ohrringe und den Ring aus Gold und hatte neben sich die Elfenbeinpuppe mit beweglichen Gliedern, mit der es ständig gespielt hatte, und die ihr die Eltern bei der letzten Todesreise nicht vorenthalten wollten. Die Zärtlichkeit, die hier durchscheint, ist wahrhaft rührend.

Die Basilika von Santa Prassede führt uns dagegen in die Tage des Mittelalters, vermittels neuer Darstellungen der Welt und des christlichen Gottes, die sich in den bezaubernden byzantinischen Mosaiken der Kapelle des Zenone, die nach Art eines Mausoleums konstruiert ist, welches im Gewölbe in der Person eines wunderschönen Christus, der von vier Engeln aufgerichtet wird, gipfelt.

Beschließen wir die Tour an einem anderen, der Zeit entrückten Ort, der Basilika von San Pietro in Vincoli, deren Bau in der Mitte des 5. Jh. ausgeführt wurde, um die Ketten, die im Gefängnis die Hände des Hl. Petrus umfasst hatten, angemessen verwahren und verehren zu können. Wir halten beim großen Grab für Papst Julius II, nie vollendet von Michelangelo, der es entworfen hatte, um vor allem seine Großartigkeit, Kraft und die Rätselhaftigkeit zu bewundern, mit der uns aus der Nacht der Zeit der Blick des Moses des Michelangelo trifft und sich dabei in seiner ganzen strengen Majestät dem Betrachter zeigt.

Wunder und Überraschungen, mit angehaltenem Atem zu entdecken in den drei Stunden des geheimen Roms, zu welchen wir Sie einladen.

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