DurchdieEwigkeitFührungen:einStreifzugdurchKunst,Geschichte,PrachtundZauber-Seit1999

Die großen Plätze Roms – Geschichte und Architektur

Dauer: 3 Stunden

Preis für bis 5 Personen: 255 Euro

Buchen Sie jetzt mit 10% Ermäßigung: 230 Euro

“Hauptsehenswürdigkeiten: Piazza di Spagna, Trinità dei Monti, Pantheon, Piazza Navona, Campo dei Fiori, Piazza Farnese.”

Sonderführungen Rom

Zahlreich sind die Schätze Roms, doch viele leider ...

Stadtführungen Rom

Schreiten Sie mit uns durch die Ewigkeit und lassen Sie ...

Rom.mobil

Wir schlagen Ihnen vier Möglichkeiten vor, um Rom...

Kurz gesagt: Jeder Platz, jede Ecke einer Stadt erzählen uns unendliche Geschichten, erzählen von Päpsten und Kaisern, Künstlern und gewöhnlichen Leuten, die über Jahrhunderte Tag für Tag dort gelebt haben, zwischen großen oder kleinen Alltagsproblemen, zwischen Träumen und Enttäuschungen. Sie prägten ihre Zeit und verliehen der Gesellschaft Konturen, indem sie, oft bei Null beginnend, die Einrichtungen und Werte unseres Gemeinwesens erschufen. Alles, was aus fernerer oder jüngerer Vergangenheit in unserer Gegenwart fortdauert, die Ausprägung religiöser, politischer und ökonomischer Formen, ist das jahrhundertschwere Produkt von Ereignissen, Visionen und bewusst getroffener Entscheidungen unserer Vorfahren. Die Räume und Baulichkeiten, in welchen wir uns täglich bewegen, besitzen eine Sprache, vermitteln Ideen, rufen Gefühle hervor und beweisen Tatkraft. Im Durchgang durch die Geschichte und die Rolle der einzelnen Orte im größeren Zusammenhang mit der ganzen Stadt und den Schlüsselfiguren vergangener Zeiten werden wir Sie in ein anderes Rom entführen, das hinter dem Gewebe der heutigen Stadt sichtbar werden wird.

Wir werden mit Ihnen Schritt für Schritt die Entwicklung der Piazza di Spagna und den Bau der höher gelegenen Kirche Trinità dei Monti verfolgen und die Gründe nachvollziehen, weshalb der junge Gian Lorenzo Bernini und sein bildhauender Vater die ungewöhnliche Form eines Bootes für den Brunnen der ‚Barcaccia‘ wählten. Ebenso wird die soziale Bedeutsamkeit der Treppe deutlich werden, die zwei Stadtgebiete verbinden sollte, die über Jahrhunderte durch eine hohe Felswand getrennt waren. Wir werden in die Zeit der Erbauung des Trevi-Brunnens reisen, um den wenig bekannten Architekten Salvi kennen zu lernen, dessen Entwurf sich dank seiner Fähigkeit, einen Traum bildlich zu machen in einem Werk voller dichter Anspielungen auf frühere Bauten, gegen die Pläne anderer, weit berühmterer Architekten durchsetzen konnte.

Das Pantheon dagegen führt uns sofort die Großartigkeit des kaiserlichen Roms vor Augen, eine reiche und komplexe Stadt, Schmelztiegel von Ideen, Technologien und Kulturen eines gewaltigen Reiches, fähig, Werke von derartig hoher Ingenieurskunst und Architektur zu schaffen. Die Geschichte dieser Gegend ist nicht weniger faszinierend: vom ursprünglichen Sumpf, immer wieder vom Tiber überschwemmt und außerhalb der Stadtmauern gelegen, dem Gott Mars geweiht (Marsfeld) und für militärische Übungen verwendet, über den ersten, rechteckigen Tempel, gebaut von Agrippa für seinen Schwiegersohn Augustus, hin zur anspruchsvollen Skizzierung und Errichtung des heutigen Baus mit seiner immensen Kuppel und der zentralen Öffnung, von der mittelalterliche Legenden behaupteten, sie sei beim Durchbruch der Dämonen entstanden, welche im Moment der Konvertierung des Pantheons in eine Kirche (609) fliehen mussten, vom feierlichen Begräbnis anlässlich des vorzeitigen Todes von Raffael 1520 zu jenem für den ersten König Italiens, Vittorio Emanuele 1878.

Piazza Navona hält ein ganz anderes Faszinosum für uns bereit: eine über fast 2000 Jahre lang unverändert gebliebene Form, von einer Spielearena des Stadion des Domitian (1.Jh. n.Chr.) bis hin zum heutigen Platz. Zugleich sind wir mitten im Herzen des römischen Barocks, der fesselnden Periode von großen Künstlern, die ab 1630, fasziniert von den großen Themen des Unendlichen, der Darstellung von Bewegung, und der optischen Täuschung des Betrachters, eine ganz neue Auffassung von Raum und Kunst entwickelten und so über die erlesenen Harmonien der Renaissance hinaus gingen. Hier stehen sich zwei solche Genies wie Bernini und Borromini gegenüber, extrovertiert, selbstsicher und genial der eine, introvertiert, grüblerisch und ebenso genial der andere, zwei verschiedene Arten zu leben, zu denken und letztlich auch zu sterben. Für Bernini spricht die wunderbare, pyramidenartige Struktur des Vier-Ströme-Brunnens, die einen Obelisken und seine antike Vergangenheit integriert und im Flug einer Taube gipfelt, für Borromini die geschwungenen Formen der Fassade und des Glockenturms der Kirche von Santa Agnese, die den Raum modellieren als wäre es weicher Ton, und die mit dem Betrachter spielen. Nicht zu vergessen die tausenden kuriosen Legenden über die schöne Agnes und die Haare, die ihr wundersam sprießen um sie im Augenblick ihres Martyriums zu bekleiden, über die Figuren der vier Ströme, über die furchtbare Rivalität dieser beiden Künstler, über Papst Innozenz X und über die Macht der berüchtigten Donna Olimpia, seiner Schwägerin und Geliebten.

Beschließen wir diese Tour mit zwei in Wesen und Geschichte extrem gegensätzlichen Plätzen: Campo di Fiori, mit den Gaststätten und den fliegenden Händlern entlang des Weges, welchen die Pilger benutzten (heute: Pilgerstraße), um zum Petersdom zu gelangen, und die häufigen Todesstrafen und öffentlichen Foltern (z.B. mit Seilen, wobei dem Unglückseligen Arme und Beine auseinander gezogen werden); Piazza Farnese dagegen ist ein aristokratischer Ort der Kardinäle und Päpste, der schönen Giulia Farnese, Geliebte des unersättlichen Papstes Alexander VI Borgia, der höflichen Intrigen, der beiden großen Bassins, aufgefunden in den Caracalla-Thermen und hier als Brunnen wieder aufgestellt, um die Kontinuität der Macht von den römischen Kaisern hin zu den Päpsten zu unterstreichen. Dazu ein Schauspiel von eleganter Großartigkeit, das uns Michelangelos Genie hinterlassen hat: von den Fenstern zum großen Kranzgesims, von der Gallerie zum prachtvollen Portal, alles zeugt von einem Sinn für tiefe Harmonie zwischen Mensch und Göttlichem, zwischen Natur und Firmament, zwischen unserem kleinen Leben und Handeln und den großen Träumen und Idealen, die uns in ein höheres und perfektes Universum versetzen.

Die Geschichte wird greifbar auf diesen Plätzen voller gesammelter Erlebnisse, so lässt sich das vernehmen, was die Zeit uns in ihrer geheimnisvollen Sprache mitzuteilen weiß; so lässt sich Rom verstehen und lieben, seine Straßen, seine zeitlosen Plätze, seine unendliche Geschichte, eingeschrieben in tausende kleiner Ecken.

Durch die Ewigkeit- Führungen: jenseits der Zeit, viel mehr als nur eine Besichtigungstour – seit 1999 - Tel. +39.06.7009336; +39.347.3711546

All written content on this site are Copyright © 2024. All Rights Reserved. Written content may not be reproduced, modified or reposted without the express written permission. Any infringement thereof will be prosecuted.